Wie das Sprichwort sagt: „Veränderung beginnt zu Hause“, und es gibt unzählige Möglichkeiten, einen nachhaltigeren Raum zu schaffen, ohne dabei auf Stil zu verzichten. Ob man weiche Einrichtungsgegenstände aus Naturmaterialien wählt oder unerwünschte Gegenstände upcycelt, um Abfall zu reduzieren – jeder kann bewusstere Designentscheidungen treffen. Schon die kleinste Umstellung kann eine Wirkung haben, also lasst uns unsere gemeinsame Kraft nutzen und versuchen, unseren Teil dazu beizutragen. Um den Anfang zu machen, teilen wir fünf einfache Tipps, wie Sie Ihr Zuhause nachhaltiger gestalten können.
1. Möbel mit einem Anstrich auffrischen
Verwenden Sie zuallererst, was Sie bereits haben. Anstatt Ihre alten Möbel zu entsorgen und neue zu kaufen, überlegen Sie, wie etwas wiederverwendet oder aufgefrischt werden kann. Können Sie diesen alten Stuhl mit einem neuen Stoff neu beziehen? Die veralteten Beschläge Ihrer Küchenschränke austauschen? Oder diesen Beistelltischen einfach mit etwas Farbe neues Leben einhauchen?

Upcycling ist das Herzstück der Schaffung eines bewussten Zuhauses, und ein altes Möbelstück zu nehmen und es anzupassen, ist eine großartige Möglichkeit, Abfall zu reduzieren und etwas Einzigartiges für Sie zu schaffen. Ein Anstrich mit (ungiftiger) Farbe kann Wunder wirken, um vernachlässigte Stücke von trist zu schick zu verwandeln, und Sie können die Gegenstände auch mit den Farben anderer weicher Einrichtungsgegenstände in Ihrem Raum abstimmen.
2. Grünpflanzen aus der Region hinzufügen
Pflanzen sind eine großartige Möglichkeit, Ihrem Interieur ein natürliches und organisches Gefühl zu verleihen, aber sie sind nicht ohne ökologische Auswirkungen. Die Aufzucht von Zimmerpflanzen kann viele Ressourcen erfordern, und je nachdem, wo sie kultiviert werden, können Ihre Pflanzen auf ihrem Weg vom Züchter zum Supermarkt eine ganze Reihe von „Pflanzenmeilen“ zurücklegen.
Wenn Sie nach der perfekten Pflanze suchen, um Ihren Raum aufzuwerten, sollten Sie in einem örtlichen Blumenladen oder Gartencenter einkaufen. Sie unterstützen damit die Bauern und Floristen in der Nähe, und lokal angebaute Pflanzen sind in der Regel widerstandsfähiger als im Ausland gezüchtete. Dies liegt daran, dass sie aus Samen in einer ähnlichen Umgebung vermehrt werden, sodass sie besser an den Boden und das Klima angepasst und widerstandsfähiger gegen Krankheiten sind.
Um Ihren CO2-Fußabdruck weiter zu verkleinern, versuchen Sie, Pflanzen zu Hause aus Samen oder Stecklingen zu ziehen!
3. Naturmaterialien statt Kunststoffe wählen
Wenn Sie etwas Neues oder Gebrauchtes kaufen, achten Sie darauf, woraus der Artikel gefertigt ist. Produkte aus Naturmaterialien sind oft nachhaltiger als Synthetik. Wählen Sie weiche Einrichtungsgegenstände aus Baumwolle, Leinen oder Jute und große Möbelstücke aus recyceltem Holz, Stein oder Metall.

Naturfasern haben in der Regel eine geringere Umweltbelastung als Kunstfasern, da bei der Produktion weniger Chemikalien verwendet werden. Während synthetische Stoffe normalerweise aus fossilen Brennstoffen gewonnen werden, basieren Naturstoffe auf erneuerbaren Ressourcen. Leinen zum Beispiel wird aus den Zellulosefasern der Flachspflanze hergestellt. Flachs benötigt wenig Wasser zum Wachsen, und jeder Teil der Pflanze wird für die Produktion verwendet, was bedeutet, dass es keine Abfallprodukte gibt.
4. Wählen Sie hochwertige, langlebige Stücke
Egal, ob Sie Ihre Matratze austauschen oder Ihren Wohnraum mit einem neuen Kissen aufwerten – investieren Sie in langlebige, strapazierfähige Stücke, und Sie werden jahrelang Freude daran haben. Wenn Sie Qualität über Quantität stellen, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass Sie sie später ersetzen müssen, wodurch auch mehr Produkte nicht auf der Mülldeponie landen.
Einige Stoffe, wie Leinen, werden auch mit dem Alter besser. Wir mögen die Vorstellung, dass unsere Bettwäsche aus Leinen von Generation zu Generation weitergegeben wird. Leinen ist von Natur aus temperaturregulierend, wodurch es sowohl für den Sommer als auch für den Winter geeignet ist und die Notwendigkeit entfällt, in separate Bettwäschesets zu investieren. Gut kaufen, einmal kaufen!
5. Einwegartikel austauschen
Zu guter Letzt sollten Sie die alltäglichen Produkte in Ihrem Zuhause überdenken und prüfen, ob es eine nachhaltigere Alternative gibt. Sie könnten Flüssigseife gegen Seifenstücke austauschen, um den Plastikverbrauch zu reduzieren, oder sich von Wattepads verabschieden und stattdessen wiederverwendbare Waschlappen verwenden. Achten Sie auf solche, die aus nachhaltigen Materialien wie BCI-Baumwolle oder Bambus hergestellt sind.

Egal wie klein die Änderung auch erscheinen mag, denken Sie daran, je mehr Menschen wechseln, desto größer ist die Wirkung!