Vene und ihre Mutter Olivia sind seit jeher zerstritten. Die Kälte ihrer angespannten Beziehung hat Vene ihr ganzes Leben lang mit Zweifeln und Ratlosigkeit erfüllt. Als sie die Nachricht vom bevorstehenden Tod ihrer Mutter erhält, kehrt Vene in ihr Elternhaus zurück, um Antworten zu finden, bevor es zu spät ist.
Erzählt in abwechselnden Kapiteln, die fünfzig Jahre auseinanderliegen, ist Ein Freitag in Napa eine ergreifende Geschichte von Liebe, Sehnsucht, Verrat und Opfer. Im Jahr 1946 kämpft Olivia mit Schuldgefühlen und Bedauern, während sie ihre einsame Ehe meistert, während im Jahr 1996 die Neugier Vene bei der Suche nach den intimen Geheimnissen ihrer Familie verzehrt.
Das Bindeglied zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist Olivias altes italienisches Kochbuch. Ihre gekritzelten Notizen füllen die Seitenränder und geben Einblicke in ihre komplizierte Vergangenheit. Als Vene auf das Kochbuch stößt, entdeckt sie eine Leidenschaft in ihrer Mutter, von der sie nicht wusste, dass sie existierte, und erkennt, dass sie möglicherweise mehr gemeinsam haben, als sie ursprünglich dachte.
In ihrem kraftvollen Debütroman erkundet die Autorin Jennifer Hamm die Komplexität dieser schwierigen Mutter-Tochter-Beziehung, verknüpft mit einer kulinarischen Reise durch kalifornische Weine und italienische Speisen.
Ein fesselndes Buch, das ich in nur wenigen Sitzungen verschlungen habe. Trotz des relativ vorhersehbaren Endes brachte mich Ein Freitag in Napa bis zur letzten Seite zum Weinen. Es ist ein wunderschöner und doch brutaler Roman, der mit Mitgefühl und Anmut geschrieben ist. Ich war völlig gefesselt!